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Relational Contracts in Competitive Markets- An Experimental AnalysisDissertation der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät zur Erlangung der Würde vorgelegt von Martin Brown von Irland Genehmigt auf Antrag von Prof. Dr. Ernst Fehr Prof. Dr. Armin Schmutzler |
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Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Zürich gestattet hierdurch die Drucklegung der vorliegenden Dissertation, ohne damit zu den darin ausgesprochenen Anschauungen Stellung zu nehmen.
ABSTRACTThis study examines the emergence and impact of implicit agreements in competitive labour markets. Such agreements, henceforth called relational contracts, provide an alternative enforcement mechanism when firms and workers find it costly to design and enforce complete explicit contracts. Labour market models suggest that relational contracts can maintain high performance in employment relations which are exposed to opportunistic behaviour of workers and firms. The emergence of such implicit agreements may however completely alter the nature of the labour market. Relational contracts may lead to long-term employment relations and thus to a bilateralisation of trade. Moreover, implicit agreements may lead to non-walrasian wages and thus induce involuntary unemployment. Existing empirical studies provide inconclusive evidence on the prevalence and impact of relational contracts in labour markets. While long-term employment is very common, it is unclear to what extent this is the result of implicit agreements which are motivated by contracting problems. In this study we provide experimental evidence that firms and workers who face contracting problems do indeed attempt to establish relational contracts in order to generate high gains from trade. We show that when contracts are not third-party enforceable labour exchange is dominated by implicit agreements. We find that relational contracts emerge and are equally effective in markets where the demand for labour is high or low. We do however find that the impact of implicit agreements on the pattern of trade varies between market conditions. Finally, we find that when relational contracts govern trade wages are highly rigid over business cycles. ZUSAMMENFASSUNGDiese Arbeit untersucht die Entstehung und Wirkung von impliziten Vereinbarungen in kompetitiven Arbeitsmärkten. Solche Vereinbarungen, im Folgenden "Relationale Verträge" genannt, bieten einen alternativen Durchsetzungsmechanismus, wenn es für Unternehmungen und Arbeiter aufwendig ist, vollständige explizite Verträge zu schreiben und durchzusetzen. Arbeitsmarktmodelle zeigen, dass relationale Verträge eine hohe Arbeitsleistung durchsetzen können, wenn die Arbeitsbeziehung durch opportunistisches Verhalten seitens der Arbeiter oder der Unternehmung gefährdet ist. Die Entstehung solcher impliziten Vereinbarung kann allerdings die Natur eines Arbeitsmarkts stark verändern. Relationale Verträge können zu langfristige Arbeitsbeziehungen führen, und somit zu einer Bilateralisierung des Arbeitsmarkts. Im Weiteren, führen implizite Vereinbarungen zu nicht-markträumenden Löhnen und somit zu unfreiwilliger Arbeitslosigkeit. Bestehende empirische Studien bieten keine schlüssige Evidenz zur Verbreitung und Wirkung von relationale Verträgen in Arbeitsmärkten. Während langfristige Arbeitsbeziehungen häufig sind, ist es unklar ob diese implizite Vereinbarungen darstellen, die durch Probleme der Vertragsdurchsetzung motiviert sind. Diese Arbeit zeigt experimentelle Evidenz, dass Unternehmungen und Arbeiter, die vor Probleme der Vertragsdurchsetzung stehen, tatsächlich versuchen relationale Verträge aufzustellen. Die Studie zeigt, dass wenn Arbeitsverträge nicht durch eine Drittpartie durchgesetzt werden, der Arbeitsmarkt von impliziten Vereinbarungen dominiert wird. Wir zeigen, dass relationale Verträge entstehen, und dass sie gleich effektiv sind, ob die Nachfrage nach Arbeit stark oder schwach ist. Wir zeigen allerdings, dass die Wirkung von impliziten Verträgen auf die Marktnatur von den Wettbewerbsbedingungen abhängig ist. Schliesslich zeigen wir, dass sobald relationale Verträge den Arbeitsmarkt beeinflussen, starke Lohnstarrheiten über den Konjukturzyklus hinweg bestehen können. |
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Hier können Sie die Dissertation (PDF, 1.18 MB) herunterladen. |
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